Mucher Mittwochs Meditation

Mucher Mittwochs Meditation

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Mucher Mittwochs Meditation – die heilige Pause

 

„Das Wichtigste ist, sich an das Wichtigste zu erinnern“ – Zen

Dieses beschreibt den allerersten Schritt in die Meditation:

verweilen und sich hinwenden zu:

„was ist mir wirklich wichtig in meinem Leben? Wer will ich Sein“

 

 

Namasté zur Mucher Mittwochs Meditation – Ich freue mich

ab 06.03.2019 beginnend mit dieser Neumond-Meditation im Zeichen Fische

mit der Segnung der Energiezentren

 

jeweils ca. 19 bis 20:30 Uhr.

Praxis Holistic Integra, Niederbruchhausen 12, 53804 Much

um Anmeldung, auch kurzfristig, wird gebeten.

Petra Terpe

„Das Herz der Menschen ist die Seele der Blumen“ – Zen 

 

 

und hätte der Liebe nicht

und hätte der Liebe nicht

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…wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte der Liebe nicht,

so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich wüsste alle Geheimnisse

und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben,

und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.

Die Liebe ist langmütig und freundlich,

die Liebe eifert nicht,

 sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig,

sie sucht nicht das Ihre,

sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,

sie freut sich an der Wahrheit;

sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Die Liebe höret nimmer auf,

wo doch das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.

 

 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind;

als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

 

 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;

aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

6. Januar – Das Fest der Göttin Holle

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6. Januar – Das Fest der Göttin Holle

frauholleIn der Advents- und Weihnachtszeit wimmelt es bei uns ja üblicherweise von heiligen Männern.

Das fängt am 6. Dezember mit St. Nikolaus und Knecht Ruprecht an, zur Zeit der Wintersonnenwende Christi Geburt, auch männlich, Geschenke bringt der Weihnachtsmann und das hört am 6. Januar mit den Heiligen Drei Königen auf – alles in allem eine schöne Bescherung.

Doch da gibt es ja so etwas wie die Rauhnächte! Aus der Vergessenheit heute längst wieder neu entdeckt. In diesen Rauhnächten residiert allerdings unsere seelengute Frau Holle, die gute Göttin mit dem Schnee, den sie alljährlich aus himmlischen Kissen schüttelt und der uns noch heute von weißer Weihnacht träumen lässt.  Denn noch vor gar nicht all zu langer Zeit ist es in den alten Sagen eine Frau gewesen, die am Himmel entlang flog.

Frau Holle war es, die, mit ihrem von Schimmeln oder Rentieren gezogenen Wagen, durch die weiße Winterwelt rauschte, und wo sie fährt, da wird beschert“, wusste der Volksmund.

Draußen im Wald deckte man ihr den Tisch, damit sie sich an den guten Gaben laben konnte, die ihr die Menschen reichlich brachten. In der Festfreude über das wiedergewonnene Licht, wenn das Sonnenrad (Jul) seinen tiefsten Punkt hinter sich gelassen hatte, teilte man Braten, Wein und Lichterglanz und Leibspeise mit ihr. Ihr, der man all die guten Dinge verdankte, lud sie zu Tisch ein, wie eine liebe Verwandte.

Nur war es strengstens verboten ihr beim Essen zuzusehen. Geblendet durch kristallenen Schnee konnte Neugier leicht für eine Weile das Augenlicht kosten. Weder beim Schmausen noch beim Schenken ließ die Göttin sich beobachten.

Wer das Glück hatte, ihren Wagen reparieren zu dürfen, der hatte für den Rest seines Lebens ausgesorgt. Das Stroh, die Späne, welche die Hohe Frau ihm zum Dank für seine Dienste gnädig überließ, verwandelten sich über Nacht unversehens in pures Gold.

Doch berechnen ließ sich das Schenken nicht. Wer glaubte, den Wagen abpassen zu können, in der Hoffnung, es gäbe etwas Zerbrochenes zu richten, dem konnte die Holde schon mal mit einer Axt den Buckel krumm schlagen.

Sie lehrt uns das wesentliche am Schenken:

Geschenke wollen Geschenke bleiben, sowohl die der Menschen als auch die der Göttin. Sobald Berechnung dazu kommt, gehen die Freude und der Sinn des Schenkens verloren.

Die Gaben der Göttin waren meist nützlicher Natur: ein Tier etwa, das der Pflege bedurfte, aber dem Herzen vereinsamter Menschen Freude bereitete; ein Strickknäuel, dessen Faden kein Ende nehmen wollte, eine goldene Spindel, die feinste Seide spann, ein Stück Kohle, das einem Glasbläser das nötige Feuer in Gang hielt, ein Grubenlicht, das niemals erlosch, ein Apfelbäumchen, das immer reichlich Früchte tragen wird, bisweilen gar eine ganze Aussteuer oder ein Kästchen mit Edelsteinen.

Wenn die Weiße Frau an die Tür pochte, hatte alle Not ein Ende, denn es waren vor allem die Armen oder die von Tragödien Verfolgten, denen sie zur Seite stand.

Die, die den Wert ihrer Geschenke erkannten, deckten ihr im nächsten Jahr wieder den Tisch, wohl wissend, dass alles, was man dort an Speisen auftrug, schon von der Göttin selbst herrührte. Sie gaben ihr lediglich einen kleinen Teil von dem zurück, was sie zuvor reichlich empfangen hatten. Im Jahreskreis kam ja schlichtweg alles von ihr: Das Getreide für Brot und Kuchen, die Früchte und der Wein, die Blumen und reichhaltigen Wiesen, die Schafe mit ihrer Wolle und das Linnen, so wie auch das lebensspendende Wasser, dass die gesamte Fruchtbarkeit in Gang hielt und noch im gefrorenen Zustand seinen Segen entfaltete.

Wenn Frau Holle mit ihrer Schneedecke das Erdreich in Winterschlaf versetzte, konnten sich die Pflanzensamen darunter ausruhen. so wie es auch in uns Menschen stiller werde darf. In dieser samtenen Stille pflanzte sie jeder Pflanze und jedem Menschen den Traum vom Frühling ins Herz.

An Brunnen, Teichen und Seen war die Göttin zu Hause. Dort – in „Frau Hollenteich“ – schwammen, der Sage nach, dereinst auch unsere Seelen, bevor sie sich zur Wiedergeburt entschlossen.

Den Seelentransport besorgte der Storch, der noch heute aus vielen Geburtsanzeigen nicht wegzudenken ist. In den rauhen Winterstürmen konnte man ihr ebenso begegnen wie in einer sternklaren frostigen Nacht.

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