Winter – Turiya

Winter – Turiya

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Winter – Turiya  ist die Leere ohne Lehre im einfachen Sein der Wahrheit!

 

In den vorherigen drei Jahreszeiten wurden wir mit intensiven Energien und Yogaübungen genährt und „gestillt“.

Somit ist es jetzt still geworden. Sanfter, rhythmischer Atem, Odem, Prana, Qi  lässt in unseren Lungen das Hohelied der

„Heil-Lung“ erklingen.

Im Winter stehen wir vor dem inneren Tor, das zum großen Geheimnis führt, welches in den alten Yogatraditionen „Turiya-die Vierte“ genannt wird.

Das Wintertor zur großen Stille, zur großen Leere, an dessen Schwelle jegliche Lehre endet.

Gedanken, Worte, Formen und Bilder werden ruhig und entschwinden, nichts zum Halten, nichts zum Verstehen – kein Stand – kein Zustand – nur Sein.

Der Verstand findet keinen Einlass in diesen Bereich. Er muss davor stehen bleiben – kein Ver-stehen.

Vor dem Tor liest er „Ge-Heim“. Werde still und ruhe dich aus Verstand.

Turiya – Winter – ist die Pforte des kleinen Todes. Bereit sein mit  seinem Ich und all seinen Identifikationen und dessen Verstrickungen zu sterben um im Frühling neu zu erblühen.

Altes Loslassen – Raum für Neues!

Hier offenbart sich das ewige Lebe- und Liebewesen Gottes in uns ganz und pur.

Es kommt die stille und heilige Zeit – begonnen mit der Wintersonnenwende –  mit ihren winterlichen, sanften und klaren Schnee- und Eis- „Krist-Allen“ und eröffnet uns in sich die heilende Lichtkraft des Christusbewusstsein und reiner Liebe – salvia salva – der Gesalbte – der Geselbte – Selbst werden, das ich schon bin.

Und jene, die sich diesem erneuernden Sterben hingeben und die sich in  diesem kristallenen Wesen selbst als eben „wesentlich“ todlos, als a-mor erkennen, denen ist die Liebe gewiss!